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Rechnungsprogramm mit E-Rechnung: welche Software für Freiberufler, Kleinunternehmer und GmbH?

IVon Ilias, Herausgeber der Website · Aktualisiert am

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Kurz gesagt

FastBill, Lexware Office, sevdesk und Papierkram erstellen E-Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format. Der Unterschied liegt beim Empfang: FastBill sendet und empfängt in jedem Tarif ab 9 €/Monat, sevdesk empfängt erst im Tarif Buchhaltung. Empfangen müssen Unternehmen seit dem 1. Januar 2025, ausstellen je nach Umsatz ab 2027 oder 2028 (Stand: 13. Oktober 2026).

Auch lesenswert: kostenlose Rechnungsprogramme mit E-Rechnung

Unsere Wahl: Senden und Empfangen schon im günstigsten Tarif

FastBill

Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen, die E-Rechnungen ausstellen und empfangen wollen, ohne einen teureren Tarif zu brauchen.

  • ZUGFeRD und XRechnung senden und empfangen in allen Tarifen („E-Rechnung in allen Tarifen enthalten“)
  • Solo: 9 €/Monat bei jährlicher Zahlung, 10 € monatlich, zzgl. MwSt. (Stand: 13. Oktober 2026)
  • DATEV-Export ab Solo, Kleinunternehmerregelung einstellbar, GoBD-konforme Aufbewahrung
Offizielle Website · Angebot zum angegebenen Datum geprüft

Vergleichstabelle

LösungKostenlose VersionEinstiegspreis*E-Rechnung senden / empfangenIdeal fürAngebot
FastBillNein (14 Tage Test)Solo: 9 €/Monat jährlich, 10 € monatlichZUGFeRD + XRechnung / in allen TarifenSenden und Empfangen zum kleinen PreisZum Angebot
Lexware OfficeNein (30 Tage Test)M: 12,90 €/Monat (3 Monate 6,45 €)ZUGFeRD + XRechnung ab M / ab SSelbstständige und Handwerker mit GeschäftskontoZum Angebot
sevDeskJa, 3 Rechnungen pro MonatRechnung: 12,90 €/Monat (1. Jahr 5,16 € bei 24 Monaten)ZUGFeRD + XRechnung / erst ab BuchhaltungWenige Rechnungen, später BuchhaltungZum Angebot
PapierkramJa (Free), Empfang inklusiveS: 12,90 €/Monat jährlich, 15,90 € monatlichXRechnung + ZUGFeRD ab S / ab FreeNebenberufliche Gründer und KleinunternehmerZum Angebot
easybillJa, 50 Dokumente/Monat, 3 KontakteStarter: 9 €/Monat jährlich, plus ArchivgebührE-Rechnung ab Free / in BezahltarifenViele Dokumente pro MonatZum Angebot
NormanJa, unbegrenzte E-RechnungenKlein: 12 €/Monat (3 Monate 3 €)ZUGFeRD / liest XRechnung + ZUGFeRDFreiberufler, die wenig Aufwand wollenZum Angebot

Angebote auf den offiziellen Websites erfasst, Stand jeweils auf der Anbieterkarte angegeben. Prüfen Sie die Bedingungen vor dem Abschluss.

01

FastBill: ideal, um E-Rechnungen ab dem ersten Tarif zu senden und zu empfangen

FastBill ist das einzige Programm dieses Vergleichs, dessen Preisseite das Erstellen, Versenden und Empfangen von ZUGFeRD und XRechnung ausdrücklich in allen Tarifen nennt („E-Rechnung in allen Tarifen enthalten“). Schon der Tarif Solo enthält Angebote, Rechnungen, Zahlungserinnerung und Mahnwesen, eine Bankverbindung und den DATEV-Export. Die Preisseite nennt außerdem eine automatische Umsatzsteuervoranmeldung und eine Scan-App.

Solo kostet 9 €/Monat bei jährlicher Abbuchung oder 10 € monatlich, netto zzgl. MwSt. (Stand: 13. Oktober 2026). Eine kostenlose Version gibt es nicht, nur einen Test über 14 Tage ohne Abo. Für Kleinunternehmer ist die Kleinunternehmerregelung einstellbar.

Grenzen: In Solo gibt es nur eine Dokumentvorlage, wiederkehrende Rechnungen erst ab Pro (30 €/Monat), und die Automatisierung des Mahnwesens ist ein Zusatzmodul ab 4,90 € monatlich. Mehr in unserer Einschätzung zu FastBill.

Stärken
  • ZUGFeRD und XRechnung senden und empfangen in allen Tarifen
  • Niedriger Einstiegspreis ohne Lockangebot
  • DATEV-Export ab Solo, automatische UStVA
  • Kleinunternehmerregelung einstellbar
Grenzen
  • Keine kostenlose Version
  • Nur eine Dokumentvorlage in Solo
  • Wiederkehrende Rechnungen erst ab Pro (30 €/Monat)

Für wen: Freiberufler und kleine Unternehmen, die E-Rechnungen senden und empfangen und dafür wenig zahlen wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie nur selten eine Rechnung schreiben und eine dauerhaft kostenlose Lösung suchen.

02

Lexware Office: ideal für Selbstständige und Handwerker, die alles in einem Programm wollen

Lexware Office (früher lexoffice) erstellt E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung ab der Version M. Der Empfang („E-Rechnung erfassen“) ist in allen Versionen enthalten, schon ab S. Dazu kommen Multibanking, ein GoBD-Langzeitbelegarchiv in allen Versionen und ein kostenloser Zugang für den Steuerberater.

Wichtig: Die Version S (7,90 €/Monat) schreibt keine Rechnungen, sie dient nur zum Erfassen und Archivieren von Belegen. Wer Rechnungen ausstellen will, braucht mindestens M für 12,90 €/Monat zzgl. MwSt. Am 13. Oktober 2026 zeigte die Preisseite M für 6,45 € mit „50% Rabatt für 3 Monate“; danach gilt der volle Preis. M enthält Angebote, Mahnungen und ein Geschäftskonto.

Buchhaltung mit EÜR, GuV und Umsatzsteuervoranmeldung gibt es ab L (21,90 €). Abschlagsrechnungen und Serienrechnungen sind XL (32,90 €) vorbehalten. Details in unserer Einschätzung zu Lexware Office.

Stärken
  • Empfang von E-Rechnungen in allen Versionen
  • ZUGFeRD und XRechnung ab M
  • GoBD-Langzeitbelegarchiv und Steuerberaterzugang inklusive
  • Monatlich kündbar
Grenzen
  • Keine kostenlose Version (30 Tage Test)
  • Version S schreibt keine Rechnungen
  • Rabatt nur für die ersten 3 Monate
  • Abschlagsrechnungen erst in XL

Für wen: Selbstständige, Handwerker und kleine Unternehmen, die Rechnungen, Bank und später die Buchhaltung bündeln wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie Abschlagsrechnungen brauchen und nicht den Preis der Version XL zahlen wollen.

03

sevdesk: ideal, um mit wenigen Rechnungen kostenlos zu starten

sevdesk erstellt E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung, auch im kostenlosen Tarif „Kostenlos“. Dieser ist dauerhaft gratis, ohne Kreditkarte, aber auf 3 Rechnungen bzw. E-Rechnungen pro Monat begrenzt. Angebote, Zahlungserinnerungen und der DATEV-konforme Export fehlen im Gratistarif.

Der Tarif Rechnung kostet 12,90 €/Monat zzgl. MwSt. Die Preisseite zeigte am 13. Oktober 2026 5,16 €/Monat, aber nur im ersten Jahr und bei einer Laufzeit von 24 Monaten mit Abrechnung alle 2 Jahre. Rechnungen und E-Rechnungen sind dann unbegrenzt.

Der Haken: Empfangene E-Rechnungen erfasst sevdesk erst ab dem Tarif Buchhaltung (25,90 €/Monat Normalpreis), der auch EÜR, GuV, Online-Banking und die UStVA enthält. Mehr in unserer Einschätzung zu sevdesk.

Stärken
  • Kostenloser Tarif mit ZUGFeRD und XRechnung
  • Unbegrenzte Angebote und Rechnungen ab Tarif Rechnung
  • DATEV- / ADDISON-Schnittstelle ab Rechnung
Grenzen
  • Gratis nur 3 Rechnungen pro Monat
  • E-Rechnung-Empfang erst ab Buchhaltung (25,90 €)
  • Lockpreis nur im 1. Jahr und mit 24 Monaten Laufzeit

Für wen: Selbstständige mit wenigen Rechnungen, die später auf eine Buchhaltung umsteigen wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie den Empfang von E-Rechnungen im selben Programm wollen, ohne den Tarif Buchhaltung zu zahlen.

04

Papierkram: ideal für nebenberufliche Gründer und Kleinunternehmer

Papierkram bietet mit Free einen dauerhaft kostenlosen Tarif, in dem der Empfang von E-Rechnungen, XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen enthalten ist. Die Kleinunternehmerregelung lässt sich schon in Free aktivieren. Die Preisseite beschreibt Free als „ideal für nebenberufliche Gründer:innen“.

Beim Ausstellen ist die Preisseite widersprüchlich: „E-Rechnungen erstellen“ ist in Free angehakt, „XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen erstellen“ aber erst ab S. Gehen Sie davon aus, dass Sie für XRechnung und ZUGFeRD den Tarif S brauchen. S kostet 12,90 €/Monat bei jährlicher Zahlung oder 15,90 € monatlich, netto (Stand: 13. Oktober 2026).

Ab S kommen Mahnungen, DATEV-Export und eine „GoBD-zertifizierte Buchhaltung“ dazu. Free hat nur 100 MB Speicher. Mehr in unserer Einschätzung zu Papierkram.

Stärken
  • E-Rechnung-Empfang schon im kostenlosen Tarif
  • Kleinunternehmerregelung ab Free
  • XRechnung, ZUGFeRD, Mahnungen und DATEV-Export ab S
Grenzen
  • XRechnung und ZUGFeRD laut Tabelle erst ab S
  • Free mit 100 MB Speicher, ohne Mahnungen
  • S teurer bei monatlicher Zahlung (15,90 €)

Für wen: Nebenberufliche Gründer und Kleinunternehmer, die vor allem E-Rechnungen empfangen müssen.

Weniger geeignet, wenn: Sie sofort und kostenlos XRechnungen an Geschäftskunden ausstellen müssen.

05

easybill: ideal, wenn Sie viele Dokumente pro Monat schreiben

easybill erlaubt im dauerhaft kostenlosen Tarif Free bis zu 50 Angebote, Aufträge, Rechnungen (inkl. E-Rechnung) und Lieferscheine pro Monat. Die Grenze liegt woanders: nur 3 Kontakte. Außerdem fallen auch in Free Gebühren für das GoBD-Archiv an, 2 €/Monat bis 500 gespeicherte Dokumente.

Der Empfang von E-Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnungs-Format („E-Rechnung erstellen & empfangen“) ist in allen bezahlten Tarifen enthalten, nicht in Free. Der Tarif Starter kostet 9 €/Monat bei jährlicher Abrechnung, netto, plus Archivgebühr (Stand: 13. Oktober 2026), mit bis zu 250 Dokumenten und 20 Kontakten pro Monat. Zusätzliche Dokumente kosten 0,29 € pro Stück.

easybill ist ein reines Rechnungsprogramm ohne Buchhaltung oder UStVA, hat aber eine DATEV-Schnittstelle schon in Free.

Stärken
  • 50 Dokumente pro Monat im Gratistarif
  • E-Rechnung-Empfang in allen Bezahltarifen
  • DATEV-Schnittstelle schon in Free
Grenzen
  • Free nur mit 3 Kontakten
  • Archivgebühren zusätzlich zum Abo, auch in Free
  • Keine Buchhaltung und keine UStVA

Für wen: Händler und kleine Unternehmen mit vielen Rechnungen, die ihre Buchhaltung beim Steuerberater lassen.

Weniger geeignet, wenn: Sie eine Komplettlösung mit Buchhaltung oder eine Gratisversion für viele Kunden suchen.

06

Norman: ideal für Freiberufler, die E-Rechnungen ohne Aufpreis erstellen wollen

Norman erzeugt in jede Rechnung automatisch eine ZUGFeRD-E-Rechnung nach EN 16931; die XML-Datei lässt sich zusätzlich herunterladen. Eingehende XRechnung- und ZUGFeRD-Dateien kann Norman lesen. Der Tarif „Kostenlos“ „hat kein Ablaufdatum“ und enthält unbegrenzte E-Rechnungen, eine Rechnungsvorlage und den Zugang für den Steuerberater.

Der Tarif Klein („Für Kleinunternehmer“) kostet 12 €/Monat zzgl. USt.; am 13. Oktober 2026 galten für Neukunden -75 % für 3 Monate, also 3 €. Klein enthält die jährliche EÜR, die UStVA gibt es ab Pro (28 €/Monat).

Zwei Grenzen: Norman stellt nur ZUGFeRD aus, keine XRechnung. Und fehlen Angaben, erzeugt Norman laut Hilfe-Center eine einfache PDF ohne XML, was man der Rechnung nicht ansieht. Prüfen Sie deshalb jede Rechnung mit einem E-Rechnung-Validator.

Stärken
  • Unbegrenzte E-Rechnungen im Gratistarif
  • Liest eingehende XRechnung und ZUGFeRD
  • Eigener Tarif für Kleinunternehmer
Grenzen
  • Nur ZUGFeRD beim Ausstellen, keine XRechnung
  • Bei fehlenden Angaben einfache PDF ohne XML
  • Rabattpreis nur 3 Monate

Für wen: Freiberufler und Kleinunternehmer, die kostenlos ZUGFeRD-Rechnungen an Geschäftskunden schicken wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie Rechnungen an Behörden des Bundes stellen, die in der Regel eine XRechnung verlangen.

Welches Rechnungsprogramm für die E-Rechnung passt zu Ihnen?

Das passende Rechnungsprogramm hängt von zwei Fragen ab: Müssen Sie E-Rechnungen nur empfangen oder auch ausstellen? Und brauchen Sie eine Buchhaltung dazu? Die Grundlagen zur Pflicht erklärt unser Ratgeber zur E-Rechnung.

Unsere Reihenfolge beruht auf prüfbaren Kriterien, die wir am 13. Oktober 2026 auf den Preisseiten der Anbieter erfasst haben: Formate beim Ausstellen (XRechnung, ZUGFeRD), Empfang im günstigsten Tarif, Einstiegspreis ohne Lockangebot, Kleinunternehmer-Einstellung, DATEV-Export. Wir haben keines der Programme selbst getestet; es handelt sich um eine Auswertung der veröffentlichten Angaben.

Ihre SituationPassende ProgrammeWarum
Freiberufler, B2B-KundenFastBill, NormanSenden und Empfangen ab dem Einstiegstarif
Kleinunternehmer (§ 19 UStG)Papierkram, NormanEmpfang bzw. E-Rechnungen kostenlos, Kleinunternehmer-Einstellung
GmbH oder kleines Unternehmen mit BuchhaltungLexware Office, sevdeskEÜR, GuV, UStVA und Empfang in einem Programm
HandwerkerLexware OfficeHandwerker als Zielgruppe, Angebote und Mahnungen ab M
Sehr wenige Rechnungensevdesk Kostenlos3 E-Rechnungen pro Monat gratis

Für Kleinunternehmer gibt es einen eigenen Vergleich der Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer. Wer vor allem nichts zahlen will, findet die Grenzen der Gratistarife in unserem Vergleich kostenloser E-Rechnung-Programme. Und wer eine vollständige Buchhaltung sucht, liest den Vergleich der Buchhaltungssoftware.

Was muss eine E-Rechnung-Software ab 2025 können?

Sie muss zwei Dinge können: E-Rechnungen empfangen und lesen, und E-Rechnungen in einem zulässigen Format erstellen. Der Empfang ist seit dem 1. Januar 2025 für alle Unternehmen in Deutschland Pflicht, ohne Übergangsfrist. Beim Ausstellen gelten Übergangsregeln nach § 27 Abs. 38 UStG.

PflichtAb wannWer
E-Rechnungen empfangenSeit 1. Januar 2025Alle inländischen Unternehmen, auch Kleinunternehmer
E-Rechnungen ausstellen (B2B im Inland)Für Umsätze ab 1. Januar 2027Unternehmen mit mehr als 800.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr
E-Rechnungen ausstellen (B2B im Inland)Für Umsätze ab 1. Januar 2028Alle übrigen Unternehmen, außer Kleinunternehmer

Zulässig sind Formate nach der europäischen Norm EN 16931, vor allem die XRechnung als reines XML und ZUGFeRD ab Version 2.0.1, ein PDF mit eingebettetem XML. Die ZUGFeRD-Profile MINIMUM und BASIC-WL gelten nicht als E-Rechnung. Eine einfache PDF per E-Mail ist seit 2025 keine E-Rechnung mehr, sondern eine „sonstige Rechnung“.

Am 13. Oktober 2026 war dieser Zeitplan im Gesetz unverändert. Alle Fristen und Sonderfälle stehen in unserem Ratgeber zur E-Rechnungspflicht.

Ist der E-Rechnung-Empfang im Rechnungsprogramm inklusive?

Nicht immer. Bei mehreren Anbietern ist der Empfang einem höheren Tarif vorbehalten. Das ist der wichtigste Unterschied dieses Vergleichs.

ProgrammE-Rechnungen empfangenAb welchem Tarif (Stand: 13. Oktober 2026)
FastBillJa (ZUGFeRD, XRechnung)Alle Tarife, ab Solo 9 €/Monat
Lexware OfficeJa („E-Rechnung erfassen“)Alle Versionen, ab S 7,90 €/Monat
PapierkramJa (XRechnung, ZUGFeRD)Ab Free (0 €)
easybillJa (ZUGFeRD, XRechnung)Nur Bezahltarife, ab Starter 9 €/Monat
sevdeskJa („Empfangene E-Rechnungen erfassen“)Erst ab Buchhaltung, 25,90 €/Monat
NormanLiest XRechnung und ZUGFeRDTarif nicht aufgeschlüsselt

Gut zu wissen: Für die Empfangspflicht reicht laut Bundesfinanzministerium bereits ein E-Mail-Postfach. Lesen können Sie eine XRechnung kostenlos mit dem E-Rechnungsviewer der Steuerverwaltung auf ELSTER. Ein Programm mit Empfang spart vor allem Arbeit beim Erfassen und Archivieren. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum E-Rechnung-Empfang.

Was kostet eine E-Rechnung-Software?

Ein Rechnungsprogramm mit E-Rechnung kostet im Einstieg 9 bis 12,90 €/Monat netto; kostenlose Tarife gibt es bei sevdesk, Papierkram, easybill und Norman, jeweils mit Grenzen. Alle Programme dieses Vergleichs werden laut ihren Preisseiten im Abo mit Monatspreis angeboten.

Achten Sie auf Lockangebote. Am 13. Oktober 2026 galten mehrere zeitlich begrenzte Preise:

  • sevdesk: 5,16 € statt 12,90 € nur im 1. Jahr und bei 24 Monaten Laufzeit;
  • Lexware Office: 6,45 € statt 12,90 € nur für 3 Monate;
  • Norman: 3 € statt 12 € nur für 3 Monate, für Neukunden.

Rechnen Sie mit dem Normalpreis. Alle Preise sind Nettopreise zzgl. MwSt.

Welches Rechnungsprogramm eignet sich für Handwerker?

Für Handwerker zählen Angebote, Abschlagsrechnungen und Mahnungen. Lexware Office nennt Handwerker ausdrücklich als Zielgruppe und bietet Angebote und Mahnungen ab M; Abschlagsrechnungen gibt es dort allerdings erst in XL (32,90 €/Monat). Bei Papierkram fehlen Abschlagsrechnungen im Gratistarif.

Für Bauleistungen erlaubt das Bundesfinanzministerium „jedenfalls derzeit“, dass der strukturierte Teil der E-Rechnung nur die Gewerke mit ihren Summen enthält; die Einzelheiten dürfen in einer klar bezeichneten, lesbaren Anlage stehen. Abschlagsrechnungen, die vor Beginn der Pflicht ausgestellt wurden, müssen nicht als E-Rechnung nachgereicht werden.

Und Accountable, Qonto, SumUp, Finom oder Kontist?

Diese Anbieter kommen eher vom Geschäftskonto oder von der Steuer-App. Sie können je nach Profil passen:

  • Accountable: unbegrenzte ZUGFeRD- und X-Rechnungen im Gratistarif, aber nur in der Smartphone-App; Empfang auf der Preisseite nicht beschrieben.
  • Qonto: jede Rechnung wird automatisch eine ZUGFeRD-E-Rechnung, Empfang von XRechnung und ZUGFeRD; kein Gratistarif, Basic 9 €/Monat bei jährlicher Abrechnung.
  • SumUp Rechnungen: gratis bis 4 E-Rechnungen pro Monat und unbegrenzter Empfang; Zahlungen im Gratistarif nur auf das SumUp-Geschäftskonto.
  • Finom: XRechnung und ZUGFeRD senden und empfangen, Plan Solo für 0 €; die Grenzen des Gratisplans sind nicht veröffentlicht.
  • Kontist: Geschäftskonto mit Rechnungstool, für das auf den offiziellen Seiten kein E-Rechnungsformat genannt wird.

Welche Fehler sollten Sie bei der Wahl vermeiden?

  1. Nur auf den Einstiegspreis schauen. Bei sevdesk fehlt der Empfang im Tarif Rechnung, bei Lexware Office schreibt die Version S keine Rechnungen.
  2. Lockpreise für Dauerpreise halten. Prüfen Sie Laufzeit und Normalpreis.
  3. Die XML-Datei nicht prüfen. Bei ZUGFeRD zählt der XML-Teil, nicht das PDF-Bild. Ein Validator zeigt Format- und Regelfehler.
  4. Die Archivierung vergessen. Rechnungen sind 8 Jahre aufzubewahren, bei E-Rechnungen mindestens der strukturierte XML-Teil im Originalformat. Mehr in unserem Ratgeber zum Archivieren.
  5. Behörden vergessen. An Behörden des Bundes geht in der Regel eine XRechnung mit Leitweg-ID; ein Programm, das nur ZUGFeRD ausstellt, reicht dann nicht immer.

Häufige Fragen

Welche E-Rechnung-Software ist die beste?

Es gibt keine beste Software für alle. FastBill sendet und empfängt E-Rechnungen schon im günstigsten Tarif (9 €/Monat jährlich, Stand: 13. Oktober 2026). Lexware Office und sevdesk passen, wenn Sie Buchhaltung und UStVA im selben Programm wollen. Papierkram empfängt E-Rechnungen kostenlos.

Was kostet ein Rechnungsprogramm mit E-Rechnung?

Im Einstieg zwischen 9 und 12,90 €/Monat netto, laut den Preisseiten vom 13. Oktober 2026. Kostenlose Tarife bieten sevdesk (3 Rechnungen pro Monat), easybill (50 Dokumente, 3 Kontakte), Papierkram und Norman. Rabattpreise gelten oft nur für die ersten Monate.

Kann ich E-Rechnungen ohne Software empfangen?

Ja. Für den Empfang reicht laut Bundesfinanzministerium ein E-Mail-Postfach. Zum Lesen einer XRechnung gibt es den kostenlosen E-Rechnungsviewer der Steuerverwaltung auf ELSTER. Sie müssen die E-Rechnung aber 8 Jahre im Originalformat aufbewahren.

Brauche ich XRechnung oder ZUGFeRD?

Für Rechnungen zwischen Unternehmen sind beide zulässig, ZUGFeRD ab Version 2.0.1 und außer den Profilen MINIMUM und BASIC-WL. Für Rechnungen an Behörden des Bundes gilt grundsätzlich die XRechnung. Die meisten Programme dieses Vergleichs erstellen beide Formate, Norman und Qonto nur ZUGFeRD.

Gibt es ein Rechnungsprogramm zum einmaligen Kauf?

Die Programme dieses Vergleichs werden laut ihren Preisseiten als Abo mit Monatspreis angeboten. Einige lassen sich monatlich kündigen, etwa Lexware Office; sevdesk verlangt für den günstigsten Preis eine Laufzeit von 24 Monaten.

Offizielle Quellen und Referenzen

I
Ilias, FactureCompas

Jede Regel wird auf offiziellen Seiten geprüft (bundesfinanzministerium.de, gesetze-im-internet.de, e-rechnung-bund.de, elster.de) und datiert. Die Angebote der Programme werden auf ihren Preisseiten erfasst, mit Datum; es werden keine Tests erfunden. Unsere Methode.

Ausführliche Seiten

Siehe auch

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