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Buchhaltungssoftware für Selbstständige und kleine Unternehmen: E-Rechnung, UStVA und DATEV im Vergleich

IVon Ilias, Herausgeber der Website · Aktualisiert am

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Kurz gesagt

Lexware Office (Version L, 21,90 €/Monat) und sevdesk (Tarif Buchhaltung, 25,90 €) bündeln E-Rechnung-Empfang, EÜR, GuV und Umsatzsteuervoranmeldung. Günstiger sind Papierkram (S, 12,90 €) mit Buchhaltung und FastBill (Solo, 9 €) mit Vorbuchhaltung. Alle vier exportieren für den Steuerberater im DATEV-Format. Preise netto, Stand: 13. Oktober 2026.

Weiterlesen: unser Vergleich der E-Rechnung-Software · Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer im Vergleich

Unsere Wahl: Buchhaltung und E-Rechnung-Empfang in einem Programm

Lexware Office

Selbstständige, Handwerker und kleine Unternehmen, die Rechnungen, Bank, Belege und Umsatzsteuervoranmeldung in einem Programm wollen.

  • E-Rechnung-Empfang und GoBD-Langzeitbelegarchiv in allen Versionen
  • EÜR, GuV, BWA, Kassenbuch und USt-Voranmeldung ab L (21,90 €/Monat)
  • Datenaustausch über DATEVconnect online, kostenloser Zugang für den Steuerberater
Offizielle Website · Angebot zum angegebenen Datum geprüft

Vergleichstabelle

LösungBuchhaltung ab*UmsatzsteuervoranmeldungDATEV-AnbindungE-Rechnung empfangenAngebot
Lexware OfficeL: 21,90 €/MonatJa, ab LDATEVconnect online, DATEV-FormatAlle Versionen (ab S)Zum Angebot
sevDeskBuchhaltung: 25,90 €/MonatJa, „direkt ans Finanzamt“DATEV-konformer Export, DATEV-/ADDISON-SchnittstelleAb BuchhaltungZum Angebot
PapierkramS: 12,90 €/Monat jährlichJa (Tarif nicht einzeln erfasst)DATEV-Export und DATEV-Datenservices ab SAb FreeZum Angebot
FastBillSolo: 9 €/Monat jährlich (Vorbuchhaltung)Automatische UStVADATEV-Export, Rechnungsdatenservice ab ProAlle TarifeZum Angebot
NormanKlein: 12 €/Monat (EÜR)Ab Pro (28 €/Monat)DATEV-IntegrationLiest XRechnung + ZUGFeRDZum Angebot
AccountableBuchhaltung: 19,90 €/MonatAb Steuern (29,90 €/Monat)Export zum Steuerberater, DATEV nicht genanntNicht beschriebenZum Angebot

Angebote auf den offiziellen Websites erfasst, Stand jeweils auf der Anbieterkarte angegeben. Prüfen Sie die Bedingungen vor dem Abschluss.

01

Lexware Office: ideal für eine Komplettlösung mit Archiv und Steuerberaterzugang

Lexware Office deckt die ganze Kette ab: E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung ab M, Empfang („E-Rechnung erfassen“) in allen Versionen, Multibanking mit automatischem Abgleich und ein GoBD-Langzeitbelegarchiv schon ab S. Die Buchhaltung beginnt mit L für 21,90 €/Monat zzgl. MwSt.: GuV und EÜR, BWA, Kassenbuch, Anlagenverwaltung sowie USt-Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung.

Für den Steuerberater nennt Lexware den Datenaustausch über DATEVconnect online und einen Export im standardisierten DATEV-Format; sein Zugang ist in allen Versionen kostenlos. Die App mit Belegscanner gehört ebenfalls zu jeder Version. Lexware Office ist monatlich kündbar; einen Gratistarif gibt es nicht, nur 30 Tage Test.

Grenzen: Der automatische Belegempfang per E-Mail, Abschlags- und Serienrechnungen sowie die API gibt es erst in XL (32,90 €). Eine USt-VA für Kleinunternehmer lässt sich laut Hilfe-Center aktuell nicht erstellen. Mehr in unserer Einschätzung zu Lexware Office.

Stärken
  • E-Rechnung-Empfang in allen Versionen
  • EÜR, GuV, BWA und USt-Voranmeldung ab L
  • GoBD-Langzeitbelegarchiv inklusive
  • Kostenloser Steuerberaterzugang, DATEVconnect online
Grenzen
  • Kein Gratistarif
  • Belegempfang per E-Mail und Abschlagsrechnungen erst in XL
  • Keine USt-VA für Kleinunternehmer

Für wen: Selbstständige, Handwerker und kleine Unternehmen, die alles in einem Programm wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie Abschlagsrechnungen brauchen und den Preis von XL scheuen.

02

sevdesk: ideal für einfache und doppelte Buchführung

Der Tarif Buchhaltung von sevdesk (25,90 €/Monat Normalpreis, zzgl. MwSt.) enthält einfache und doppelte Buchführung, EÜR, GuV, eine KI-Belegerfassung, die Verbindung zum Online-Banking und die Umsatzsteuervoranmeldung „direkt ans Finanzamt“. Erst in diesem Tarif erfasst sevdesk auch empfangene E-Rechnungen. Mahnstufen kommen ebenfalls mit Buchhaltung; die BWA gibt es in Buchhaltung Pro (34,90 €).

Für den Steuerberater bietet sevdesk in allen Bezahltarifen einen DATEV-konformen Export und eine DATEV-/ADDISON-Schnittstelle ab Rechnung. Ausgestellt werden E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung.

Zu beachten: Ein Benutzer ist inklusive, jeder weitere kostet 5,90 €/Monat. Zusatzmodule wie Zeiterfassung (4,90 €/Monat) oder Inventar (19,90 €/Monat) kosten extra. Die GoBD erwähnt die Preisseite nicht. Mehr in unserer Einschätzung zu sevdesk.

Stärken
  • Einfache und doppelte Buchführung
  • UStVA direkt ans Finanzamt
  • DATEV-konformer Export und DATEV-/ADDISON-Schnittstelle
  • KI-Belegerfassung
Grenzen
  • E-Rechnung-Empfang erst ab Buchhaltung (25,90 €)
  • BWA erst in Buchhaltung Pro (34,90 €)
  • Weitere Benutzer und Zusatzmodule kosten extra

Für wen: Kleine Unternehmen, die doppelt buchen oder Buchhaltung und Rechnungen eng verzahnen wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie nur den Empfang von E-Rechnungen brauchen und keine Buchhaltung bezahlen wollen.

03

Papierkram: ideal für eine günstige Buchhaltung mit DATEV-Export

Papierkram bietet ab dem Tarif S für 12,90 €/Monat bei jährlicher Zahlung (15,90 € monatlich, netto) eine „GoBD-zertifizierte Buchhaltung“, den DATEV-Export und die DATEV-Datenservices. Papierkram nennt EÜR, BWA und die Umsatzsteuervoranmeldung „monatlich, vierteljährlich, jährlich“; ab welchem Tarif die UStVA genau enthalten ist, haben wir nicht einzeln erfasst.

Der Empfang von E-Rechnungen, XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen ist schon im Gratistarif Free enthalten. Ab S stellt Papierkram auch XRechnung und ZUGFeRD aus und verschickt Mahnungen in drei Stufen.

Weitere Benutzer kosten 2,90 € pro Monat (2,32 € bei jährlicher Zahlung), in M höchstens 5, in L unbegrenzt. EÜR und UStVA sind nur für Deutschland ausgelegt. Mehr in unserer Einschätzung zu Papierkram.

Stärken
  • GoBD-zertifizierte Buchhaltung ab 12,90 €
  • DATEV-Export und DATEV-Datenservices ab S
  • E-Rechnung-Empfang schon in Free
  • Günstige weitere Benutzer
Grenzen
  • UStVA-Tarif auf der Preisseite nicht eindeutig zugeordnet
  • Monatliche Zahlung teurer (15,90 €)
  • Nur für Unternehmen in Deutschland ausgelegt

Für wen: Selbstständige und kleine Teams, die eine günstige Buchhaltung mit Weg zum Steuerberater suchen.

Weniger geeignet, wenn: Sie Buchhaltung für ein Unternehmen außerhalb Deutschlands brauchen.

04

FastBill: ideal für eine schlanke Vorbuchhaltung mit E-Rechnung

FastBill ist eher Rechnungsprogramm mit Vorbuchhaltung als vollständige Buchhaltung. Die Preisseite nennt Belegverwaltung, einen anpassbaren Kontenrahmen, den Export für den Steuerberater und eine automatische Umsatzsteuervoranmeldung. Der DATEV-Export ist ab Solo enthalten, der DATEV Rechnungsdatenservice 1.0 ab Pro.

Stark ist FastBill bei der E-Rechnung: Erstellen, Versenden und Empfangen von ZUGFeRD und XRechnung sind in allen Tarifen enthalten. Solo kostet 9 €/Monat bei jährlicher Zahlung oder 10 € monatlich, netto (Stand: 13. Oktober 2026), mit einem Bankkonto. Plus verbindet 5 Bankkonten, Pro und Premium unbegrenzt viele.

Solo und Plus haben einen Benutzer, Pro 3, Premium 5; weitere kosten 5 € im Monat. Eine GoBD-konforme Aufbewahrung nennt FastBill ausdrücklich. Mehr in unserer Einschätzung zu FastBill.

Stärken
  • E-Rechnungen senden und empfangen in allen Tarifen
  • Automatische UStVA und DATEV-Export
  • GoBD-konforme Aufbewahrung
  • Niedriger Einstiegspreis
Grenzen
  • Vorbuchhaltung statt vollständiger Buchhaltung
  • Nur ein Bankkonto in Solo
  • Rechnungsdatenservice erst ab Pro

Für wen: Selbstständige, die Rechnungen und Belege sauber vorbereiten und den Abschluss dem Steuerberater überlassen.

Weniger geeignet, wenn: Sie Ihren Jahresabschluss selbst im Programm erstellen wollen.

05

Norman: ideal für Freiberufler, die die Buchhaltung automatisieren wollen

Norman setzt auf einen KI-Autopiloten. Der Tarif Klein (12 €/Monat zzgl. USt.) enthält die Bankverbindung und die jährliche EÜR; die Umsatzsteuervoranmeldung gibt es ab Pro für 28 €/Monat, mit bis zu 5 Bankkonten. Eine DATEV-Integration und das Siegel „GoBD konform“ stehen auf der Preisseite. Für UG und GmbH gibt es ein eigenes Angebot.

E-Rechnungen sind schon im Gratistarif unbegrenzt, allerdings nur im ZUGFeRD-Format. Eingehende XRechnung und ZUGFeRD liest Norman laut Hilfe-Center. Fehlen Angaben, entsteht eine einfache PDF ohne XML.

Am 13. Oktober 2026 galten für Neukunden im Monatsabo -75 % für 3 Monate auf Klein, also 3 €.

Stärken
  • Jährliche EÜR ab 12 €/Monat
  • Unbegrenzte E-Rechnungen schon gratis
  • DATEV-Integration und Siegel „GoBD konform“
Grenzen
  • UStVA erst ab Pro (28 €/Monat)
  • Nur ZUGFeRD, keine XRechnung
  • Tarifzuordnung der DATEV-Integration nicht veröffentlicht

Für wen: Freiberufler und Kleinunternehmer, die möglichst wenig selbst buchen wollen.

Weniger geeignet, wenn: Sie monatlich eine UStVA abgeben und unter 28 € bleiben wollen.

06

Accountable: ideal für Buchhaltung und Steuern per App

Accountable ist eine App für Selbstständige. Der Tarif Buchhaltung (19,90 €/Monat) enthält unbegrenzt viele Ausgaben, bis zu 5 Bankkonten und für Kleinunternehmer einen Jahresabschluss mit Einkommensteuer, EÜR, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuervoranmeldung und die Jahreserklärungen über die App kommen mit dem Tarif Steuern (29,90 €/Monat).

E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung stellen Sie schon im Gratistarif aus. Den Empfang von E-Rechnungen beschreibt die Preisseite nicht, die GoBD ebenfalls nicht. Für den Steuerberater nennt Accountable einen „Export in jede Software“; DATEV wird dabei nicht ausdrücklich genannt.

Mehr in unserer Einschätzung zu Accountable.

Stärken
  • Steuererklärungen direkt aus der App
  • Jahresabschluss für Kleinunternehmer im Tarif Buchhaltung
  • XRechnung und ZUGFeRD schon gratis
Grenzen
  • UStVA erst ab 29,90 €/Monat
  • E-Rechnung-Empfang nicht beschrieben
  • DATEV nicht ausdrücklich genannt

Für wen: Selbstständige, die Buchhaltung und Steuererklärung selbst am Handy erledigen.

Weniger geeignet, wenn: Ihr Steuerberater einen DATEV-Export verlangt.

Welche Buchhaltungssoftware passt zu Selbstständigen und kleinen Unternehmen?

Die passende Buchhaltungssoftware empfängt E-Rechnungen, erstellt EÜR oder GuV, schickt die Umsatzsteuervoranmeldung und gibt die Daten sauber an den Steuerberater weiter. Diese Seite ergänzt unseren Vergleich der E-Rechnung-Software, der sich auf das Schreiben von Rechnungen konzentriert.

Unsere Reihenfolge beruht auf Kriterien, die wir am 13. Oktober 2026 auf den Preisseiten der Anbieter erfasst haben: Umfang der Buchhaltung (EÜR, GuV, BWA), Umsatzsteuervoranmeldung, DATEV-Anbindung, E-Rechnung-Empfang, Archiv und Preis des Tarifs mit Buchhaltung. Wir haben die Programme nicht selbst getestet; es handelt sich um eine Auswertung der veröffentlichten Angaben.

Ihr BedarfPassende SoftwareWarum
Alles in einem ProgrammLexware OfficeEmpfang, Archiv, EÜR, GuV, USt-VA
Doppelte BuchführungsevdeskEinfache und doppelte Buchführung im Tarif Buchhaltung
Günstige Buchhaltung mit DATEVPapierkramBuchhaltung und DATEV-Export ab 12,90 €
Steuerberater macht den AbschlussFastBillVorbuchhaltung, UStVA, DATEV-Export ab 9 €
Möglichst automatischNormanKI-Autopilot, EÜR ab 12 €
Steuern per AppAccountableUStVA und Jahreserklärungen in der App

Warum muss eine Buchhaltungssoftware E-Rechnungen verarbeiten können?

Weil seit dem 1. Januar 2025 alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können müssen und diese in die Buchhaltung gehören. Laut Bundesfinanzministerium reicht für den Empfang ein E-Mail-Postfach; die Arbeit beginnt danach. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum E-Rechnung-Empfang.

Drei Punkte sprechen für eine Software, die E-Rechnungen direkt einliest:

  • Der XML-Teil zählt. Bei einer hybriden ZUGFeRD-Rechnung hat der strukturierte Teil Vorrang vor dem PDF-Bild; der Vorsteuerabzug richtet sich nach ihm.
  • Archiv im Originalformat. Rechnungen sind 8 Jahre aufzubewahren, bei E-Rechnungen mindestens der XML-Teil unverändert und maschinell auswertbar. Eine Umwandlung, bei der das XML verloren geht, ist nicht zulässig.
  • Vorsteuer. Wo die E-Rechnung Pflicht ist, berechtigt eine „sonstige Rechnung“ grundsätzlich nicht zum Vorsteuerabzug. Eine Software, die das Format erkennt, hilft beim Prüfen.

Die GoBD wurden am 14. Juli 2025 „insbesondere aufgrund der Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung“ geändert. Einzelheiten stehen in unserem Ratgeber zum Archivieren von E-Rechnungen.

DATEV und E-Rechnung: wie kommen die Daten zum Steuerberater?

Alle Programme dieses Vergleichs außer Accountable nennen eine DATEV-Anbindung, aber auf unterschiedlichen Wegen. Wenn Ihr Steuerberater mit DATEV arbeitet, fragen Sie ihn, welchen Weg er bevorzugt.

ProgrammDATEV-Anbindung laut AnbieterAb Tarif
Lexware OfficeDATEVconnect online, Export im DATEV-FormatSteuerberaterzugang in allen Versionen
sevdeskDATEV-konformer Export, DATEV-/ADDISON-SchnittstelleAb Rechnung
PapierkramDATEV-Export und DATEV-DatenservicesAb S
FastBillDATEV-Export; DATEV Rechnungsdatenservice 1.0Export ab Solo, Rechnungsdatenservice ab Pro
NormanDATEV-IntegrationNicht veröffentlicht
AccountableExport „in jede Software“, DATEV nicht genannt–

Auch das Geschäftskonto Qonto bietet einen DATEV Bankdatenservice und ab dem Tarif Smart den DATEV Rechnungsdatenservice 1.0, ist aber keine Buchhaltungssoftware.

Welche Buchhaltungssoftware macht die Umsatzsteuervoranmeldung?

Alle sechs Programme nennen eine Umsatzsteuervoranmeldung, aber in unterschiedlichen Tarifen. Am günstigsten ist sie laut Preisseite bei FastBill („Automatische Umsatzsteuervoranmeldung“). Bei Lexware Office beginnt sie mit L (21,90 €), bei sevdesk mit Buchhaltung (25,90 €), bei Norman mit Pro (28 €) und bei Accountable mit Steuern (29,90 €). Papierkram nennt die UStVA monatlich, vierteljährlich und jährlich, ohne dass wir den Tarif einzeln zuordnen konnten.

Für Kleinunternehmer nach § 19 UStG gelten eigene Regeln; Lexware Office kann für sie aktuell keine USt-VA erstellen. Mehr im Vergleich der Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer.

Buchhaltungssoftware für GmbH und Vereine: was gilt bei der E-Rechnung?

Für eine GmbH gelten dieselben E-Rechnungsregeln wie für alle inländischen Unternehmen. Entscheidend ist der Gesamtumsatz: Lag er 2026 über 800.000 €, muss die GmbH für Umsätze ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen an Geschäftskunden ausstellen; sonst ab dem 1. Januar 2028. sevdesk bietet doppelte Buchführung im Tarif Buchhaltung, Norman ein eigenes Angebot für UG und GmbH. Alle Fristen stehen im Ratgeber zur E-Rechnungspflicht.

Vereine sind laut Bundesfinanzministerium betroffen, soweit sie unternehmerisch tätig sind: Dort müssen sie E-Rechnungen empfangen und ausstellen. Für den nichtunternehmerischen Bereich gilt weder Empfangs- noch Ausstellungspflicht. Keiner der Anbieter dieses Vergleichs nennt auf seiner Preisseite eine eigene Vereinsversion; mehr zu Sonderfällen im Ratgeber Ausnahmen von der E-Rechnungspflicht.

Kann man Buchhaltungssoftware einmalig kaufen?

Nicht bei den Programmen dieses Vergleichs: Sie werden laut ihren Preisseiten im Abo mit Monatspreis angeboten. Die Laufzeiten unterscheiden sich. Lexware Office ist monatlich kündbar, FastBill und Papierkram bieten monatliche und jährliche Zahlung, sevdesk gibt seinen günstigsten Preis nur bei 24 Monaten Laufzeit.

Rechnen Sie beim Vergleich mit dem Normalpreis und mit Zusatzkosten: weitere Benutzer (sevdesk 5,90 €, FastBill 5 €, Papierkram 2,90 € pro Monat) und Zusatzmodule.

Worauf sollten Sie bei der Wahl einer Buchhaltungssoftware achten?

  1. Empfang im gewählten Tarif. Bei sevdesk erst ab Buchhaltung, bei Accountable nicht beschrieben.
  2. UStVA im gewählten Tarif. Sie steckt oft eine Stufe höher als die EÜR.
  3. Weg zum Steuerberater. DATEV-Export, DATEVconnect oder Rechnungsdatenservice: Fragen Sie vorher nach.
  4. Archiv. Achten Sie auf GoBD-Angaben und darauf, dass der XML-Teil der E-Rechnungen erhalten bleibt.
  5. Formate beim Ausstellen. Für Behörden brauchen Sie eine XRechnung; Norman stellt nur ZUGFeRD aus.

Wer zunächst nichts zahlen will, findet die Gratistarife mit ihren Grenzen in unserem Vergleich kostenloser Rechnungsprogramme.

Häufige Fragen

Welche Buchhaltungssoftware ist die beste für Selbstständige?

Das hängt vom Bedarf ab. Lexware Office bündelt ab L (21,90 €/Monat) Empfang, Archiv, EÜR, GuV und USt-VA. Papierkram ist ab S (12,90 €/Monat jährlich) günstiger. FastBill passt, wenn der Steuerberater den Abschluss macht. Stand der Preise: 13. Oktober 2026.

Was kostet eine Buchhaltungssoftware mit E-Rechnung?

Laut den Preisseiten vom 13. Oktober 2026 zwischen 9 €/Monat (FastBill Solo, Vorbuchhaltung) und 25,90 €/Monat (sevdesk Buchhaltung), netto. Die Umsatzsteuervoranmeldung liegt oft in einem höheren Tarif, bei Norman ab 28 € und bei Accountable ab 29,90 €.

Brauche ich eine Buchhaltungssoftware, um E-Rechnungen zu empfangen?

Nein. Laut Bundesfinanzministerium reicht ein E-Mail-Postfach. Sie müssen die E-Rechnung aber 8 Jahre im Originalformat aufbewahren und für die Vorsteuer den XML-Teil prüfen. Eine Software erleichtert beides.

Welche Buchhaltungssoftware hat eine DATEV-Schnittstelle?

Lexware Office (DATEVconnect online), sevdesk (DATEV-konformer Export), Papierkram (DATEV-Export ab S), FastBill (DATEV-Export ab Solo) und Norman (DATEV-Integration). Accountable nennt einen Export für den Steuerberater, ohne DATEV ausdrücklich zu erwähnen.

Gibt es eine kostenlose Buchhaltungssoftware mit E-Rechnung?

Kaum. Die Gratistarife sind Rechnungsprogramme: Accountable bucht gratis bis zu 5 Ausgaben pro Monat, Papierkram Free empfängt E-Rechnungen. Eine vollständige Buchhaltung kostet bei allen Anbietern dieses Vergleichs extra.

Offizielle Quellen und Referenzen

I
Ilias, FactureCompas

Jede Regel wird auf offiziellen Seiten geprüft (bundesfinanzministerium.de, gesetze-im-internet.de, e-rechnung-bund.de, elster.de) und datiert. Die Angebote der Programme werden auf ihren Preisseiten erfasst, mit Datum; es werden keine Tests erfunden. Unsere Methode.

Siehe auch

Unsere Wahl
Lexware Office
Zum Angebot