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FastBill im Überblick: XRechnung und ZUGFeRD senden und empfangen, Preise und Grenzen

IVon Ilias, Herausgeber der Website · Aktualisiert am

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Kurz gesagt

FastBill erstellt, versendet und empfängt E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung in allen Tarifen. Der Einstiegstarif Solo kostet 9 €/Monat bei jährlicher Zahlung oder 10 € monatlich, netto. Einen Gratistarif gibt es nicht, nur 14 Tage Test. Solo hat eine Dokumentvorlage, ein Bankkonto und einen Benutzer (Stand: 13. Oktober 2026).

Weiterlesen: unser Vergleich der E-Rechnung-Software · Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer im Vergleich

Das Wichtigste: FastBill

  • Kostenloses AngebotNein: 14 Tage kostenlos testen, ohne Abo und ohne Verpflichtung
  • Einstiegspreis (erfasst am 13. Oktober 2026)Solo: 10 €/Monat bei monatlicher Zahlung, 9 €/Monat bei jährlicher Abbuchung, netto zzgl. MwSt. (Stand: 13. Oktober 2026)
  • StatusAusstellung und Empfang von ZUGFeRD und XRechnung in allen Tarifen
  • Für wenSolopreneure, Selbstständige, Freiberufler, kleine Unternehmen
  • E-Rechnungen empfangenJa, in allen Tarifen
  • Bankkonten1 (Solo), 5 (Plus), unbegrenzt (Pro, Premium)
  • UStVAAutomatische Umsatzsteuervoranmeldung
  • DATEVDATEV-Export ab Solo
  • Wiederkehrende RechnungenAb Pro (30 €/Monat)
Zum Angebot von FastBillOffizielle Website · Angebot zum angegebenen Datum geprüft

Was bietet FastBill?

FastBill ist ein Rechnungsprogramm mit Vorbuchhaltung für Solopreneure, Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen. In unserem Vergleich der E-Rechnung-Software ist es unsere Wahl, weil es das Senden und Empfangen von E-Rechnungen schon im günstigsten Tarif enthält.

Zum Funktionsumfang gehören laut Preisseite Angebote und Rechnungen, Zahlungserinnerung und Mahnwesen, Belegverwaltung, ein anpassbarer Kontenrahmen, ein Export für den Steuerberater, eine automatische Umsatzsteuervoranmeldung, eine eigene Scan-App mit Direktupload und eine GoBD-konforme Aufbewahrung. Die Tarife unterscheiden sich vor allem bei Bankkonten, Benutzern und Automatisierung.

TarifBankkontenBenutzerBesonderheiten
Solo (9 €/Monat jährlich, 10 € monatlich)11DATEV-Export, eine Dokumentvorlage
Plus51Mehr Bankkonten
Pro (30 €/Monat)Unbegrenzt3Wiederkehrende Rechnungen, DATEV Rechnungsdatenservice 1.0
PremiumUnbegrenzt520 automatisierte Mahnvorgänge inklusive

Die Preise von Plus und Premium haben wir nicht erfasst. Die Online-Bezahlfunktion für Kunden gibt es in den höheren Tarifen.

Kann FastBill XRechnung und ZUGFeRD senden und empfangen?

Ja, in allen Tarifen. Die Preisseite sagt es ausdrücklich: „E-Rechnung in allen Tarifen enthalten“. Konkret nennt sie „E-Rechnungen erstellen, versenden (ZUGFeRD, XRechnung)“ und „E-Rechnungen empfangen (ZUGFeRD, XRechnung)“.

Das deckt beide Pflichten ab:

  • Empfangen müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025, auch Kleinunternehmer.
  • Ausstellen müssen regelbesteuerte Unternehmen E-Rechnungen an inländische Geschäftskunden für Umsätze ab 2027, wenn ihr Gesamtumsatz im Vorjahr über 800.000 € lag, sonst ab 2028.

Mit XRechnung können Sie auch Behörden des Bundes beliefern; die Leitweg-ID gibt Ihnen die Behörde. Welches Format für welchen Kunden passt, erklärt unser Ratgeber XRechnung oder ZUGFeRD. Bei ZUGFeRD zählt übrigens der XML-Teil, nicht das PDF-Bild: Weichen beide voneinander ab, gilt der strukturierte Teil.

Was kostet FastBill?

Solo kostet 9 €/Monat bei jährlicher Abbuchung oder 10 € monatlich. „Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer“. Stand: 13. Oktober 2026. Anders als bei mehreren Wettbewerbern ist das kein Rabatt für die ersten Monate, sondern der reguläre Preis.

Zusatzkosten können entstehen:

  • weitere Benutzer: 5 € im Monat pro Nutzer;
  • automatisiertes Mahnwesen: Zusatzmodul ab 4,90 € monatlich;
  • wiederkehrende Rechnungen: erst ab Pro für 30 €/Monat.

Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. „Teste FastBill 14 Tage lang kostenlos. Kein Abo, keine Verpflichtung.“ Wer nichts zahlen will, findet Alternativen in unserem Vergleich kostenloser Rechnungsprogramme.

Passt FastBill für Kleinunternehmer und den Steuerberater?

Ja. Die Kleinunternehmerregelung ist einstellbar, und der Empfang von E-Rechnungen ist schon in Solo enthalten. Das passt zur Lage von Kleinunternehmern nach § 19 UStG: Sie müssen E-Rechnungen empfangen, aber nicht ausstellen. Mehr im Vergleich der Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer.

Für den Steuerberater gibt es ab Solo einen DATEV-Export und ab Pro den DATEV Rechnungsdatenservice 1.0. Einen Jahresabschluss nennt die Preisseite nicht: FastBill bereitet Rechnungen, Belege und Umsatzsteuer vor, den Abschluss übernimmt Ihr Steuerberater oder eine Buchhaltungssoftware. Eine Übersicht gibt unser Vergleich der Buchhaltungssoftware.

Worauf sollten Sie bei E-Rechnungen mit FastBill achten?

Das Programm erzeugt das Format, für den Inhalt bleiben Sie verantwortlich:

  • Alle Pflichtangaben im XML. Die umsatzsteuerlichen Angaben müssen im strukturierten Teil stehen; ein Verweis auf eine PDF-Anlage oder einen Link genügt nicht.
  • Behörden. Eine Rechnung an den Bund braucht zusätzlich die Leitweg-ID, Bankverbindung, Zahlungsbedingungen und Ihre E-Mail-Adresse (§ 5 ERechV). Sie geht über die kostenlose Plattform OZG-RE.
  • Kunden ohne Empfang. Ist die E-Rechnung Pflicht, hat Ihr Kunde keinen Anspruch auf Papier oder PDF. Sie haben Ihre Pflicht erfüllt, wenn Sie die E-Rechnung ausgestellt haben und Ihre Versandversuche belegen können.
  • Prüfen und aufbewahren. Eine Validierung empfiehlt das Bundesfinanzministerium; heben Sie den Prüfbericht auf. Rechnungen sind 8 Jahre aufzubewahren. Mehr in unserem Ratgeber zum Prüfen von E-Rechnungen.

Für wen eignet sich FastBill, für wen nicht?

FastBill passt, wenn Sie:

  • E-Rechnungen senden und empfangen wollen, ohne einen teuren Tarif zu buchen;
  • einen festen, niedrigen Preis einem Lockangebot vorziehen;
  • mit einem Steuerberater arbeiten, der DATEV-Daten erwartet;
  • Kleinunternehmer sind und später zur Regelbesteuerung wechseln könnten.

FastBill passt weniger, wenn Sie:

  • nur gelegentlich eine Rechnung schreiben und dauerhaft 0 € zahlen wollen;
  • Abo-Rechnungen an viele Kunden verschicken, aber nicht 30 € im Monat zahlen wollen;
  • mehrere Bankkonten oder Benutzer brauchen und beim Einstiegstarif bleiben wollen;
  • eine vollständige Buchhaltung mit Abschluss im Programm suchen.

Welche Alternativen zu FastBill gibt es?

  • Lexware Office: Empfang in allen Versionen, Rechnungen ab M (12,90 €/Monat), Buchhaltung mit EÜR und USt-VA ab L.
  • sevdesk: Gratistarif mit 3 E-Rechnungen pro Monat, Empfang erst ab Buchhaltung.
  • Papierkram: Empfang gratis in Free, Ausstellen von XRechnung und ZUGFeRD ab S.
  • Accountable: unbegrenzte ZUGFeRD- und X-Rechnungen gratis in der Smartphone-App.

Alle Programme mit Preisen und Empfang im Überblick: unser Vergleich der E-Rechnung-Software.

Lohnt sich FastBill für die E-Rechnung?

Ja, wenn Sie E-Rechnungen regelmäßig senden und empfangen und dafür wenig zahlen wollen. FastBill ist das einzige Programm unseres Vergleichs, das beides in beiden Formaten ausdrücklich in jedem Tarif nennt, zu einem regulären Preis ab 9 €/Monat.

Die Grenzen liegen im Komfort des Einstiegstarifs: eine Vorlage, ein Bankkonto, ein Benutzer und keine wiederkehrenden Rechnungen. Nutzen Sie die 14 Tage Test, um zu prüfen, ob Solo reicht.

Stärken
  • ZUGFeRD und XRechnung senden und empfangen in allen Tarifen
  • Niedriger Einstiegspreis ohne zeitlich begrenzten Lockpreis
  • DATEV-Export ab Solo, automatische Umsatzsteuervoranmeldung
  • Kleinunternehmerregelung einstellbar
  • GoBD-konforme Aufbewahrung
Grenzen
  • Kein Gratistarif, nur 14 Tage Test
  • Nur eine Dokumentvorlage, ein Bankkonto und ein Benutzer in Solo
  • Wiederkehrende Rechnungen erst ab Pro (30 €/Monat)
  • Automatisches Mahnwesen als Zusatzmodul ab 4,90 €/Monat

Häufige Fragen

Ist FastBill kostenlos?

Nein. FastBill hat keinen Gratistarif, nur einen Test über 14 Tage ohne Abo. Der Tarif Solo kostet 9 €/Monat bei jährlicher Zahlung oder 10 € monatlich, netto (Stand: 13. Oktober 2026).

Kann FastBill XRechnung erstellen?

Ja. FastBill erstellt und versendet E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung in allen Tarifen, auch in Solo.

Kann ich mit FastBill E-Rechnungen empfangen?

Ja, in allen Tarifen, im ZUGFeRD- und im XRechnung-Format. Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können.

Hat FastBill eine DATEV-Schnittstelle?

Ja. Der DATEV-Export ist ab Solo enthalten, der DATEV Rechnungsdatenservice 1.0 ab dem Tarif Pro.

Kann ich mit FastBill als Kleinunternehmer Rechnungen schreiben?

Ja. Die Kleinunternehmerregelung ist laut Preisseite einstellbar. Als Kleinunternehmer müssen Sie keine E-Rechnungen ausstellen, aber empfangen; beides ist in FastBill enthalten.

Offizielle Quellen und Referenzen

I
Ilias, FactureCompas

Jede Regel wird auf offiziellen Seiten geprüft (bundesfinanzministerium.de, gesetze-im-internet.de, e-rechnung-bund.de, elster.de) und datiert. Die Angebote der Programme werden auf ihren Preisseiten erfasst, mit Datum; es werden keine Tests erfunden. Unsere Methode.

Siehe auch

Angebot
FastBill
Zum Angebot